Bekommen Sie ein gesunderes Kind

Es ist allgemein bekannt, dass der Alter der Mutter eine Bedeutung für Chromosomenfehler hat. Fehler, die dazu führen können, dass das Kind mit Down- Syndrom geboren wird.

Die neuste Forschung zeigt darauf, dass der Vater auch eine große Bedeutung für die Gesundheit des Kindes hat. Es geht sich um Mutationen, die u.a. zu mentalen Krankheiten wie Schizophrenie und Autismus führen können. Neuere Forschung zeigt, dass ganz 94 % von diesen Mutationen von dem Vater kommen!

Beschädigung von der DNA der Spermien ist eine wahrscheinliche Ursache

Die reduzierte Fertilität ist das häufigste Problem, wenn die DNA der Spermien beschädigt wird. Die Schwangerschaft bleibt aus, oder es kommt zu einer Fehlgeburt.

Manchmal passiert es, dass die Schäden auf der DNA der Spermien nicht verhindern, dass das befruchtete Ei die Entwicklung fortsetzt. Es kommt zu keiner Fehlgeburt, und das Kind wird mit DNA- Schäden geboren. Diese Schäden werden Mutationen genannt.

Die Ursache dazu, dass die Mutationen entstehen, wird immer noch wissenschaftlich diskutiert. Es gibt in der Theorie mehrere Möglichkeiten, aber die wahrscheinlichste Ursache ist Problem mit dem DNA-Zustand.

Ein steigendes Problem

In den letzten Jahrzehnten gibt es eine generelle Zunahme der Anzahl von mentalen Krankheiten bei Kindern. Für u.a. ADHD ist man überzeugt gewesen, dass es vielleicht wegen einer größeren Aufmerksamkeit auf der Krankheit ist. Die Tendenz ist doch ganz sicher für u.a. Schizophrenie, denn die jährliche Anzahl ist von 1976 bis 1998 verdoppelt!

Unter den Kindern, die heute geboren werden, werden ungefähr 5% eine mentale Diagnose haben, bevor sie 20 Jahre alt werden.

Erhöhtes Risiko bei Fertilitätsbehandlung

Forschungsergebnisse, die in 2015 veröffentlich wurden, zeigen darauf, dass die mentalen Leiden auch ein steigendes Problem bei Fertilitätsbehandlung sind. Das Risiko ist ein bisschen grösser, als wenn das Kind natürlich „gemacht“ ist. In Verbindung mit Fertilitätsbehandlung zeigen die Zahlen, dass ungefähr 6 % von den Kindern mindesten eine mentale Diagnose haben werden, bevor sie 20 Jahre alt werden.

Jetzt sollte man glauben, dass es die Fertilitätsbehandlung ist, die das Risiko erhöht. Eine wahrscheinlichere Erklärung ist aber, dass es die gleiche Ursache ist, die eine reduzierte Fertilität gibt und dazu führt, dass das Kind ein mentales Leiden bekommt.

Robuste DNA reduziert das Risiko für das Kind

Die gute Nachricht ist, dass wir etwas tun können.

Wenn die DNA der Spermien robust ist, ist es nicht wahrscheinlich, dass sie zerbricht, ehe das Ei befruchtet ist. Deshalb gibt es einen guten Grund, den DNA-Zustand der Spermien zu verbessern.

SPZ Lab empfiehlt, dass der Mann Fokus darauf hat, den DNA-Zustand mindesten 3 Monate vor der erwünschten Schwangerschaft zu verbessern. 3 Monate sind die Zeit, die es dauert, neue Spermien zu produzieren. Dieses will gleichzeitig Ihre Schwangerschaftschancen verbessern.

Dr. Angela Carstensen

Dr. Angela Carstensen und Dr. Kurt Brandenburg, Kinderwunsch Kiel

Ein hoher Anteil von Spermien mit fragiler DNA läßt die Chance auf eine natürlich eintretende Schwangerschaft erheblich sinken.
Der Spermienintegritätstest (SDI-Test) kann in vielen Fällen dazu beitragen, das zugrundeliegende Spermienproblem besser zu erkennen. Damit ist es besser möglich, die Therapie mit den besten Erfolgsaussichten für das Paar festzulegen.
Dr. Angela Carstensen

So wird der DNA-Zustand verbessert

Um den DNA-Zustand zu verbessern ist es wichtig systematisch zu handhaben, denn alle Ursachen mitkommen können. SPZ Lab empfiehlt einen Fragebogen weil es wichtig ist alle Ursachen zu beurteilen.