So lässt sich ein besserer DNA-Zustand herbeiführen

Bis vor wenigen Jahren galt als allgemeine Annahme, dass die männliche Fertilität unveränderlich wäre. Man glaubte ebenfalls, dass die DNA nicht durch unseren Lebensstil und die Umweltbedingungen beeinflusst werden könnte. Heute wissen wir, dass beides falsch ist.

Wenn etwas auf unsere DNA einwirkt, erfolgt die Einwirkung in allen Zellen! Wenn der DNA-Status der Spermien dadurch beeinträchtigt wird, gilt als wahrscheinlich, dass auch andere Körperzellen im schlechten Zustand sind.

Man hat schon lange gewusst, dass Männer mit reduzierter Fertilität auch eine erhörte Anfälligkeit für schwere Erkrankungen später im Leben aufweisen. Dabei handelt es sich unter anderem um Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen sowie verschiedene Typen von Krebs. Männer mit reduzierter Fertilität haben deshalb eine geringere Lebenserwartung als andere Männer.

Die gute Nachricht ist die, dass wir jetzt etwas dagegen tun können! Dadurch, dass Sie Ihren DNA-Zustand verbessern, können Sie die Fertilität verbessern. Gleichzeitig erzielen Sie ganz allgemein einen besseren DNA-Zustand und verringern die Gefahr späterer schwerer Erkrankung. Ferner wird die erhöhte Robustheit der Spermien-DNA zur besseren Gesundheit des Kindes beitragen.

Die DNA ist Gegenstand vielseitiger Einflüsse

Die DNA wird durch viele Faktoren beeinflusst. Die Einwirkung ist von Person zu Person unterschiedlich. Heute hat sich als allgemeine Sprachregelung der Begriff Epigenetik eingebürgert, der alle unsere DNA beeinflussenden Faktoren bezeichnet.

Es wirkt sich auf Ihren DNA-Status aus, was Sie essen, ob Sie rauchen, ob Sie Bewegung betreiben oder zu viel Alkohol zu sich nehmen. Eine Vielzahl anderer Faktoren sind ebenfalls von Belang. Dabei handelt es sich um verschiedene Vitamine und Mineralien, um Luftverschmutzung, um einige Typen von Arzneimitteln und mehrere andere Faktoren.

Fragebogen identifiziert die Ursachen

SPZ Lab sammelt seit 2006 einschlägige Daten zu allen untersuchten Männern. Anfangs verfuhren wir nicht ausgeprägt systematisch, erkannten aber bald, dass Daten zu allen Faktoren einzubeziehen sind, um eine eindeutige DNA-Verbesserung zu erzielen. Deshalb haben wir einen Fragebogen eingeführt, damit gewährleistet ist, dass alle Faktoren systematisch bei allen Patienten erfasst werden.

Man neigt oft zu der Annahme, dass es nur darum geht, das vordergründig erkennbare Problem anzupacken. Dadurch bleiben andere wichtige Faktoren vielleicht links liegen, sodass das Vorhaben ohne Erfolg bleibt.

Nachdem Sie den SDI-Test gemacht und den Fragebogen ausgefüllt haben, machen wir Ihnen eine detaillierte Empfehlung. Sie können dann auf alle nachteiligen Faktoren eingehen und somit erfolgreich tätig werden.

DNA-Zustand und DFI

Der SDI-Test untersucht, ob die DNA zerbrechlich oder robust ist. Das Resultat ist ein DFI-Wert (DNA Fragility Index), der erzählt, wie zerbrechlich die DNA ist. Eine hohe Zahl bedeutet, dass die DNA zerbrechlich ist.

Das normale ist, dass DFI unter 15 ist (die DNA ist robust)
Wenn DFI zwischen 15 und 25 ist. Ist die DNA-Zerbrechlichkeit erhöhet.
Wenn DFI über 25 ist, ist die DNA-Zerbrechlichkeit groß.

Die Hälfte von den kinderlosen Männern hat robuste DNA.
Bei einem Viertel ist die Zerbrechlichkeit der DNA erhöhet.
Bei dem letzten Viertel ist die Zerbrechlichkeit der DNA groß.

Drei aus vier können ihren DNA-Status verbessern

Einige Kinderwunschkliniken setzen den SDI-Test häufig ein und achten dabei sehr auf die möglichen Ursachen. Galway Fertility in Irland gehört zu diesen Kliniken. 2014 veröffentlichte sie ihre ersten Befunde im Rahmen eines irischen Fertilitätskongresses. Obwohl sich die Studie nur auf 27 Patienten bezieht, sind die Ergebnisse eindeutig. Drei aus vier Männern hatten dadurch eine statistisch signifikante Verbesserung ihres DNA-Zustands erreicht. Gleichzeitig konnten mehrere Paare ohnehin eine spontane Schwangerschaft herbeiführen oder eine Schwangerschaft im Rahmen der ersten Fertilitätsbehandlung erzielen.

Dr. Angela Carstensen

Dr. Angela Carstensen und Dr. Kurt Brandenburg, Kinderwunsch Kiel

Ein hoher Anteil von Spermien mit fragiler DNA läßt die Chance auf eine natürlich eintretende Schwangerschaft erheblich sinken.
Der Spermienintegritätstest (SDI-Test) kann in vielen Fällen dazu beitragen, das zugrundeliegende Spermienproblem besser zu erkennen. Damit ist es besser möglich, die Therapie mit den besten Erfolgsaussichten für das Paar festzulegen.
Dr. Angela Carstensen


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Feste Routine bei Galway Fertility

Dr. Declan Egan und sein Team bei Galway Fertility empfehlen seit 2009 allen Paaren, den SDI-Test zu machen. Gleichzeitig gilt als feste Routine ihrerseits bei DNA-Problemen der Versuch, die männliche Fertilitet zu verbessern. Siehe die Daten aus Galway.


Galway Fertility